Bürgerkrieg in Köln?

BILD Köln erteilt ungefragt Anleitungen zur gewaltsamen Verhinderung des Marsches für die Freiheit: Die chronisch auflagenschwache Kölner Regionalausgabe der BILD-Zeitung war schon immer für üble Geschmacklosigkeiten gut. Insbesondere die Diskreditierung und Stigmatisierung der PRO-BEWEGUNG mit Hilfe von Verleumdungen, gefälschten Fotos und glatten Unwahrheiten waren schon immer ein Herzensanliegen der Kölner Lokalredaktion des Springer-Revolverblattes.

So wurden reißerische Hetzberichte über PRO KÖLN zur Glaubhaftmachung mit Fotos von irgendwelchen Neonazi-Kundgebungen untermauert. Der PRO-KÖLN-Stadtrat Bernd Schöppe wurde im September 2008 von militanten linksextremistischen Schlägergangs angegriffen, getreten und durch die Stadt gejagt. In der Perspektive der BILD-Zeitung wird hingegen das Opfer zum Täter gemacht und man höhnt, der gewalttätige PRO-KÖLN-Stadtrat Schöppe habe auf friedliche Anti-Faschisten eingeprügelt. So ist er, der seriöse Journalismus aus dem Hause Axel Springer!

Heute nun rufen die BILD-Redakteure Joachim Brücher und Marcus Wegerhoff offen zu Straftaten gegen das Versammlungsgesetz auf. Unter der reißerischen und beleidigenden Überschrift: „Samstag Marsch über Nadelöhr Deutzer Brücke – So leicht waren die Neonazis noch nie zu stoppen“ geben die beiden Springer-Redakteure regelrecht Anweisungen kund, wie man den ordnungsgemäß angemeldeten Demonstrationsaufzug der PRO-BEWEGUNG gewaltsam stoppen kann.

Brücher und Wegerhoff proben den Bürgerkrieg in Köln und sprechen betont grundgesetzkonformen seriösen Islamkritikern und den großen freiheitlichen Parteien in Europa das Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit ab. In Köln dürfen halt nur linke Demonstrationen stattfinden. Zu der ungeheuerlichen Entgleisung der beiden BILD-Redakteure erklärt der PRO-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Markus Beisicht

„Wir haben heute gegen die Verantwortlichen Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, Beleidigung sowie aller weiterer in Betracht kommender Straftatbestände gestellt. Auch Redakteure der BILD-Zeitung genießen in der Bundesrepublik keine Narrenfreiheit und dürfen auch nicht ungestraft zur gewaltsamen Sprengung einer freiheitlichen Großdemonstration im Herzen von Köln auffordern. Hätte Axel Springer von den Entgleisungen seiner Kölner Lokalredakteure Kenntnis, würde er sich im Grabe umdrehen. Dass ausgerechnet die BILD-Zeitung regelrecht bejubelt, wenn autonome und gewaltbereite Linksextremisten in einem ehemals besetzten Haus ein rechtswidriges Blockadetraining zur Verhinderung des Marsches für die Freiheit durchführen, hätte ich mir bis heute nicht vorstellen können.

Es herrscht ein furchtbares Klima der Ausgrenzung und der Intoleranz in Köln. Nonkonforme Minderheiten werden offenbar mittlerweile für vogelfrei erklärt. Die verlogene Medienkampagne aus dem Hause Springer beweist, wie nötig gerade in Köln ein Demonstrationszug für die Freiheit ist. Wir lassen uns von niemanden einschüchtern und werden am Samstag beweisen, dass es natürlich auch in Köln möglich ist, einen ordnungsgemäß angemeldeten Demonstrationszug mit islamkritischen Inhalten im Herzen der Stadt durchzuführen.“

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