Kirchen contra Freiheit

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region sowie der Katholikenausschuss der Stadt verunglimpfen Islamkritiker:

Die beiden unter chronischem Mitgliederschwund leidenden ehemals großen Kirchen in Köln stellen sich öffentlichkeitswirksam gemeinsam mit DKP und Linkspartei an die Spitze der linksextremen Protestbewegung gegen den von PRO KÖLN bzw. PRO NRW organisierten Marsch für die Freiheit.

Der Marsch für die Freiheit richte sich angeblich, wie alle anderen Aktionen der PRO-BEWEGUNG auch, gegen muslimische Mitbürger und deren Recht auf würdige Gebetsstätten. Die Kirchen unterstützen das linksextreme Bündnis „Köln stellt sich quer“ mit dem Ziel, die ordnungsgemäß angemeldete friedliche Demonstration der PRO-BEWEGUNG notfalls gewaltsam zu verhindern.

Markus Beisicht

Zum fragwürdigen Aufruf der beiden Kirchen in Köln erklärt der PRO-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden. Es stellt eine Unverfrorenheit sondergleichen dar, wenn die mit Steuergeldern alimentierte Amtskirche nun ganz politisch korrekt zur Verhinderung einer islamkritischen Kundgebung im Herzen von Köln aufruft. Viele engagierte Christinnen und Christen werden sich am Samstag an dieser Kundgebung für die Freiheit in Köln beteiligen. Der Aufruf des evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region sowie des Katholikenausschusses der Stadt knüpft offensichtlich an totalitäre Traditionen an.

Man könnte fast glauben, die sogenannten ‚deutschen Christen‘ sind wiederbelebt worden. Auch zu Zeiten des nationalsozialistischen Unrechtsregimes haben sich die beiden großen Kirchen dem Zeitgeist konsequent angepasst und sich alles andere als mit Ruhm bedeckt. Auch damals wurde gegen nonkonforme Minderheiten gehetzt.

Nun soll der betont grundgesetzkonformen PRO-BEWEGUNG das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit abgesprochen werden. In dem von den Kirchen unterstützten Aufruf heißt es wörtlich: ‚Wir dulden keinen Aufmarsch der PRO-BEWEGUNG in der Kölner Innenstadt.‘

Angesicht solch beschämender Stellungnahmen muss man sich über leere Kirchenbänke nun wahrlich nicht mehr wundern.“

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