CDU und FDP ausnahmsweise einmal nicht mit Linksextremisten auf der gleichen Gegendemo

Natürlich müssen sich auch wieder die Kölner CDU und FDP zu Wort melden, wenn Rechtsdemokraten ihr legitimes Grundrecht auf Demonstrations- und Versammlungsfreiheit in der Domstadt wahrnehmen wollen. „Wir Christdemokraten haben nicht vergessen, wie Deutschland im Gleichschritt in eine nationalsozialistische Diktatur marschiert ist“, lässt sich der farblose Kölner CDU-Chef Hollstein zitieren. Und weiter: „Die pro Köln-Kundgebung am 7. Mai ist nichts anderes als eine peinliche Zurschaustellung von Intoleranz und Rechtspopulismus einiger weniger, die so gar nicht in die weltoffene und tolerante Kölner Innenstadt passt“.

Weiter heißt es in der CDU-Erklärung:

Die bürgerlichen Parteien in Köln halten auch in diesem Jahr dagegen. Doch werden die Kölner FDP und CDU sich in ihrem Protest gegen pro Köln nicht mit der Linkspartei in ein Boot setzen, solange die fünffach umlackierte SED ihr Verhältnis zum Kommunismus nicht glaubhaft klärt.

Markus Beisicht, Vorsitzender der Bürgerbewegung pro Köln und pro NRW

Dazu hält der Pro-Köln- und Pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht fest:

„Hollsteins geistige Ergüsse bewegen sich eigentlich unter jedem diskussionswürdigen Niveau. Interessant ist nur, dass CDU und FDP am 7. Mai ausnahmsweise einmal nicht mit Linksextremisten und gewaltbereiten Autonomen gegen freiheitliche Patrioten demonstrieren wollen. Zu groß war offenbar der innerparteiliche Druck von der Basis nach dem gewalttätigen linken Chaos beim 1. Anti-Islamisierungskongress, als der damalige CDU-Oberbürgermeister Schramma von einem Sieg für die Demokratie schwafelte, während in Köln Müllcontainer brannten, Steine auf Polizisten flogen und Linksextreme regelrecht Jagd auf friedliche Demonstranten machten.

Bleibt nur die Frage, warum CDU und FDP im Kölner Stadtrat immer wieder gemeinsam Resolutionen mit der Linkspartei verabschieden und einen geradezu freundschaftlichen Umgang mit den Erben Honeckers pflegen. Von einer kritischen Distanz – wie z.B. gegenüber der Fraktion pro Köln – ist dort jedenfalls nichts zu spüren. Deshalb wird wohl das Fazit erlaubt sein: Außer hohlen Phrasen nichts gewesen, Herr Hollstein! Die einzige Bastion gegen den Linksruck in Köln und ganz Nordrhein-Westfalen ist und bleibt die PRO BEWEGUNG!“

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